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Spieltagsheft

| Allgemein

Das Spieltagsheft zum letzten Heimspiel in der Euregio-Halle - mit ausführlichem Fazit zur Saison von Trainer Markus Friedrich

Ausblick

Im heutigen Spiel treffen unsere TuB-Schrauber auf den FC Schüttorf. Die derzeit 6.-Platzierten präsentierten sich am vergangen Wochenende in guter Form. Sie verloren zwar gegen den Tabellenführer und designierten Meister TuS Mondorf mit 3:1, konnten allerdings durchaus souverän einen Satz gewinnen und das Spiel extrem knapp halten.

Im Hinspiel in Schüttorf setzten sich die TuB-Schrauber mit einem 3:0 Erfolg durch. Mit der Unterstützung unserer Fans beim letzten Spiel in der Euregiohalle hoffen wir auf ähnlich erfolgreiches Ergebnis. 

Mit einem heutigen Sieg könnte ein großer Schritt Richtung drittem Tabellenplatz gemacht werden. Doch auch unabhängig von den letzten beiden Saisonspielen war es eine unfassbar erfolgreiche Saison. So ist der vierte Tabellenplatz schon länger sicher, was die Saison schon jetzt zu der erfolgreichsten aller Zeiten macht!

Fazit

Wir haben mit unserem Trainer Markus Friedrich über die Saison und über den Ausblick auf die neue Saison gesprochen.

Was können wir vom heutigen Spiel gegen Schüttorf erwarten?

Ich erwarte ein sehr spannendes und enges Spiel. Da wir voraussichtlich im Sommer die Halle wechseln werden, ist es das letzte Heimspiel in der Euregiohalle und wir hoffen auf ein ausverkauftes Spiel. Viele meiner Spieler aus Bocholt sind in dieser Halle quasi aufgewachsen und haben hier viel erlebt, da schwingt sehr viel Emotionalität mit. Zudem hat Schüttdorf in der Rückrunde enorm an Fahrt aufgenommen und konnte sich sportlich deutlich steigern. Wir haben den Druck gewinnen zu müssen, wenn wir Platz 3 halten wollen.

Wie fällt dein Fazit zur aktuellen Saison aus?

Der Verein und die Mannschaft können sehr zufrieden sein. Bereits 5 Spieltage vor Schluss war es schon die erfolgreichste Bocholter Saison in der Vereinsgeschichte. Als Trainer sehe ich natürlich aber auch die vielen vergebenen Chancen z.B. die Tiebreak-Spiele gegen Dessau und VCO Berlin, die Niederlage gegen Münster und nicht zuletzt das 0:3 gegen Warnemünde, welche allesamt unglücklich bzw. unnötig waren und uns durchaus hätten ins Rennen um die Meisterschaft bringen können. Andererseits war bspw. das 3:0 in Mondorf der absolute Wahnsinn und zeigt deutlich, was in dieser Mannschaft steckt.

Wie hat dir deine erste Saison als TuB-Trainer gefallen? 

Ich habe mich von Anfang an gut aufgenommen gefühlt und die Mannschaft hat sehr gut mitgezogen, was in der ersten Saison als Cheftrainer unter vielen langjährigen Bundesligaspielern nicht selbstverständlich ist. Ich konnte die Mannschaft anscheinend schnell davon überzeugen, dass das was ich sage schon ab und an auch Sinn macht :) Am allerwichtigsten ist jedoch, dass es mir unfassbar viel Spaß gemacht hat und wir immer ordentlich was zu lachen hatten. 

Was hat dieses Saison schon gut geklappt und woran müssen sich die Jungs noch verbessern?

Wir haben uns vor allem in der Annahme und im Aufschlag sehr deutlich im Vergleich zum vergangenen Jahr gesteigert, was unserer eigenen Sideout- und Angriffsquote extrem gut getan hat. Den größten Nachholbedarf sehe ich vor allem in unseren Blockaktionen, zum einen technisch zum anderen aber in der taktischen Umsetzung. Außerdem waren die Jungs zum ersten Mal diese Saison mit Videoanalyse und Taktikbesprechungen konfrontiert. Das haben sie schon gut gemacht, dass gilt es aber weiter auszubauen, um noch besser auf den Gegner vorbereitet zu sein und das auf dem Platz auch ausnutzen zu können.

Beim Sponsorenabend vor der Saison wurden alle belächelt, die sagten, dass eine Top-3-Platzierung das Ziel der Mannschaft ist. Hättest du vor der Saison mit so einem Erfolg gerechnet?

Ganz ehrlich gesagt: JA, definitiv. Bevor ich in Bocholt meinen Vertrag unterschrieben habe, habe ich jedes Spiel der damaligen Saison angeschaut und habe bereits dort das unheimliche (aber leider ungenutzte) Potenzial dieser Mannschaft gesehen und wusste, wenn es uns gemeinsam gelingt dieses Potenzial auf den Platz zu bringen, dass wir rein sportlich eines der besten Teams der Liga sind. Wir haben am Ende nicht nur gezeigt, dass wir es können, sondern das sogar noch viel mehr in dieser Mannschaft steckt.

Was steht im Sommer bei dir an? Wofür nutzt du die Volleyball-Freie Zeit?

Was sehr oft von außen unterschätzt wird ist, wie physisch und mental anstrengend eine Saison sein kann. Das habe ich jetzt als Cheftrainer selbst erlebt. Die Mehrfachbelastung aus Vollzeitjob, Spielanalyse, Trainings- und Spielbetrieb sowie meinem noch laufenden A-Lizenz-Lehrgang haben im besten Fall einen freien Nachmittag pro Woche ermöglicht und das über einen Zeitraum von 9 Monaten. Ich werde nach der Saison zunächst sehr ausgiebig meine freie Zeit genießen und entspannen. Natürlich werde ich es mir aber, wie auch letzten Sommer, nicht nehmen lassen, meine Spieler bei Beachturnieren zu besuchen und zu unterstützen.

 

Zum Abschluss möchten wir uns als Mannschaft bei allen Unterstützern, Helfern, Sponsoren und Fans bedanken, die uns in der Saison begleitet haben, uns Arbeit abgenommen haben und tatkräftig in so vielen Dingen unterstützt haben. Vielen Dank! Ohne Euch wäre das alles nicht möglich.

Wir freuen uns darauf, euch ab nächster Saison in der neuen Halle begrüßen zu dürfen.

 

Foto: Jürgen Sabarz